Die Urpersönlichkeit™ - Blog

Vorwort

Hier schreibe ich zu verschiedenen Themen, sofern die Zeit dafür da ist und die Muse mich geküsst hat. Jeder Mensch ist frei in seinem Denken und Fühlen. Ich wünsche viel Freude beim Lesen.

 

Es war einmal die Urpersönlichkeit der Weiblichkeit

Es begab sich vor langer Zeit, da verloren die Männer und die Frauen den Zugang zu Ihren Herzen. Seitdem lebten sie bis heute, unglücklich und fernab von Ihrem wahren Sein. Dies ist ein Märchen, erzählt in all seiner Wahrhaftigkeit.

 

Wir leben in Gesellschaften, in denen die Menschen vergessen und verlernt haben in ihrer Urmännlichkeit und in ihrer Urweiblichkeit zu leben. Das Resultat ist emotionale Einsamkeit und das über allem schwebende Gefühl unverstanden zu sein.

Es liegt in der Natur der Menschen nach Sicherheit und Geborgenheit zu streben, und so ist es nicht ungewöhnlich, dass viele Menschen sich Hilfe suchen. Der Markt an Psychologen, Paartherapeuten und Dating Coaches ist gedeckt, aber noch lange nicht gesättigt. Denn bei jedem neuen Meister, hofft der Schüler neue Weisheiten zu lernen und den Schlüssel zum ultimativen Liebesglück zu finden. Doch wie soll man Liebe empfangen und geben, wenn man nie gelernt hat sich selbst mit seiner eigenen Liebe zu nähren? Wie soll man Frieden und Harmonie im Sinne von Walt Disney erlangen, wenn man selbst ein einziges unsicheres und trauriges Chaos in sich trägt? Wie kann man vom Gegenüber verstanden werden, wenn man sich selbst nicht einmal versteht? Und so ziehen die Menschen bei den kleinsten Unstimmigkeiten weiter um sich nicht mit der Wahrhaftigkeit auseinander zu setzen. Es ist leichter, den einst kurzweilig Angebeteten zu blocken, oder den Houdini zu machen, als ein kurzes klärendes Gespräch zu führen und dabei womöglich zu erkennen, dass die Dinge gar nicht so sind wie man gerade dachte. Die Menschen haben verlernt zu kommunizieren.

Die Begegnungen die wir einst im Alltag auf der Straße gemacht haben, werden nun von Apps koordiniert und wir werden immer fauler uns um das Gegenüber zu bemühen. Alles muss schnell gehen, perfekt sein und ohne Aufwand. Wir schätzen uns selbst nicht und unsere Mitmenschen noch viel weniger. Zwischen Schweigen und Schreien gibt es kaum noch weitere Nuancen der Lautstärke im Gespräch. Ein liebevolles Flüstern zweier liebender Seelen hat heute kaum noch einer mehr erfahren, aber jeder sehnt sich danach. Jeder sehnt sich nach einem Menschen, der ein Fels in der Brandung ist, wenn es einmal stürmisch wird. Nach jemanden, der einen zum Lachen bringt, wenn gerade die Tränen am fließen sind. Nach dem liebevollen Flüstern das sagt: „ Alles wird gut!“. Doch weder die Frauen, noch die Männer haben ein Gehör für diese leisen Worte.

Männer behandeln Frauen wie sie niemals ihre eigene Mutter, oder gar Tochter behandeln würden. Eher würden sie töten, als zu zulassen, dass ihre Tochter respektlos behandelt, ausgenutzt, oder gar vergewaltigt wird. Sie würden alles geben um die Frau, die sie einst geboren und genährt hat zu schützen. Warum also behandeln sie dann andere Frauen als wären sie ohne Wert? Wieso messen sie mit zweierlei Maß?

Weil sie es so gelernt haben und die Frauen es zulassen. Sie haben verlernt was es bedeutet Frau zu sein. Sie kennen die Stärke ihrer eigenen Weiblichkeit nicht mehr. Sie lassen sich auf der Suche nach einem Funken Zuneigung behandeln, als wären sie Dreck. Sie haben vergessen, das die Urpersönlichkeit der Weiblichkeit liebend, nährend, schützend, gebend, aber auch empfangend ist. Dass der Mann dem sie ihre Liebe schenken ihr wahrer Freund, Beschützer, Hüter der Familie und Gebender zu sein hat. Sie verwehren den Männern ihre Männlichkeit und gehen im Alltag mit ihnen in Konkurrenz, weil sie gelernt haben ihren eigenen Mann zu stehen. Doch eine Frau ist niemals ein Mann. Wieso also sollte man mit den männlichen Attributen in Konkurrenz treten wollen? Wieso lassen wir die Männer uns nicht mehr lieben, beschützen, behüten und uns umsorgen? Wieso sind wir Frauen nicht mehr in der Lage wahre Liebe zu empfangen, wo wir uns doch so sehr danach verzehren? Wieso verschicken wir Bilder von unseren Brüsten und Hintern via Handy an Männer, die wir nicht einmal kennen? Männer die nicht verdient haben unsere intimsten Bereiche zu sehen. Tut man dies nicht, so wird ja nicht mehr mit einem gesprochen. Ein Mann wird immer in das gerade geöffnete Restaurant gehen, es sei denn er hat sich für das eine Besondere mit all seinem Herzen entschieden. Freizügige Gesten und Bilder liebe Damen, werden jedoch immer nur die oberflächlich schönen Türen öffnen. Nie aber die wahrhaft liebevolle und wunderschöne Tür zum Herzen des einen besonderen Mannes. Denn Liebe bedeutet auch Respekt vor seinem Geliebten zu haben. Den jedoch erlangt man nicht, wenn man sich stetig unter Wert verkauft.

 

Ich wünsche mir, dass die Väter dieser Welt ihren Töchtern einen wichtigen Leitspruch mit auf den Weg geben! Ihnen zeigen und erklären, dass sie wertvoll sind.

 

Interessiere dich für die Männer, die sich für dich interessieren und liebe die Männer, die dich lieben!

 

Vergesst nicht, liebe Eltern, eines Tages sind eure Töchter und Söhne erwachsen und könnten womöglich den selben Weg einschlagen, wie der Rest der einsamen Herzen, denen ihre Schönheit und Wertigkeit nicht bewusst ist.

 

Also liebe Männer und Frauen der Welt, heilt eure Wunden und Verletzungen. Weint, denn Tränen waschen die Seele rein. Und dann steht auf und geht erhobenen Hauptes hinaus um den Menschen mit Respekt, einem Lächeln und einem offenen Herzen zu begegnen.

 

Es war einmal die Urpersönlichkeit der Männlichkeit

Dies ist die Geschichte eines Helden der neuen Zeit.

 

Einst waren die Männer wahre Kerle. Kerle, die es verstanden Kriege zu führen und Schlachten zu schlagen. Sie wurden darauf getrimmt zu tun, was ein Mann tun muss. Doch was muss ein Mann eigentlich tun und was bedeutet es ein wahrer Mann zu sein?

 

Wir leben in einer Zeit, in der in vielen Familien die Väter mit Abwesenheit glänzen und die Frauen versuchen für ihre Söhne sowohl Vater, als auch Mutter zu sein. Sie geben ihren Kindern Werte mit auf den Weg, von denen sie denken, es wären die Richtigen. Doch gut gemeint ist oft auch daneben. Wie könnte man diesen Frauen einen Vorwurf machen, geben sie doch täglich ihr Bestes. Sie haben gelernt zu kämpfen wo es zu kämpfen gilt und zu behüten, wo es zu behüten gilt. Doch in all ihren Kämpfen bleibt die Urweiblichkeit auf der Strecke, denn sie haben keinen Raum um ihre wahre Weiblichkeit zu entfalten. Und auf der Suche nach Geborgenheit, erheben sie ihren Sohn oft auf die Stufe eines erwachsenen Mannes, welcher die emotionale Rolle eines Partners zu spielen hat.

Selbst in Familien, in denen ein Vater vorhanden ist, lernen die meisten Jungen von Kindesbeinen an, wie unausgeglichen das weibliche und das männliche Prinzip in der Familie ist. Eltern bleiben zusammen, obwohl die Liebe schon lange gegangen ist und der Respekt lediglich einer blassen Erinnerung gleicht. Oder sie gehen auseinander, bevor ihre Kinder gelernt haben sich auseinanderzusetzen. Somit bleibt es ihnen verwehrt, die Grundlagen einer andauernden Liebe zu erlernen.

 

Die Männer von heute versuchen im Geiste den einstigen Helden und Kriegern von damals nachzueifern. So ist es nicht verwunderlich, dass Ego-Shooter Games einen so hohen Zuspruch erfahren und die Jungs in illusorische Welten abdriften lassen. Doch man sollte niemals vergessen, die Helden und Krieger wurden von den Gesellschaften ihrer Zeit dazu gemacht. Der einsame Cowboy, der willensstark und unbändig durch die Prärie reitet und alles umnietet, was ihm nicht gefällt, hat schon damals nicht gelernt sich wahrhaft auseinanderzusetzen. Weder mit sich, noch mit seiner Umwelt. In seiner Einsamkeit hat er verlernt die Stimme seines Herzens zu hören und auf seine Urinstinkte zu bauen. Schauen wir auf die Entwicklung der Menschheit zurück, so wohnt dem Mann ein instinktives Bedürfnis des Nestbaus bei. Er möchte sich vermehren und seine Lieben vor den Gefahren der Welt schützen. Er möchte ernähren und Geborgenheit schenken, der Halt in schweren Zeiten sein. Schaut man hinter die Fassade eines Mannes, der nach außen dem einstigen Krieger entspricht, so wird man ein großes Herz entdecken. Ein Herz das darauf bedacht ist zu lieben. Doch wie soll er Liebe schenken, wenn niemand hinter seine Fassade schaut? Wenn er nie gelernt hat eine gesunde Beziehung zu Frauen aufzubauen, oder gar zu leben? Wie soll er wahre Liebe schenken, wenn er doch gelernt hat, dass die ungesunden Spielchen der Abhängigkeit zwischen Mann und Frau von allen anderen so gelebt werden, wie er es in seiner Kindheit gelernt hat? So ist es nicht verwunderlich, wenn Männer sich an Frauen binden, die das Drama ihrer Kindheit widerspiegeln, oder es bevorzugen auf ewig der einsame Cowboy zu bleiben. Sie schrecken zurück vor Frauen, die im Laufe ihres Lebens mehr männliche Attribute angesammelt haben als Chuck Norris. Vor Feministinnen, die ihnen ihre Daseinsberechtigung abstreiten und vor Dramaqueens die ihnen täglich das Leben zur Hölle machen, wenn sie es zulassen. Diejenigen die sich doch an solch eine Frau binden, versuchen ihnen alles recht zu machen und schweigend alles zu ertragen. So haben sie es ja auch von ihren Müttern gelernt. Denn Mann ist nur ein guter Junge, wenn er Mutter nicht traurig macht.

 

Ich wünsche mir von den Müttern dieser Welt, dass sie nicht länger omnipräsent über ihren Söhnen schweben, sich an sie klammern und sich somit zwangsläufig zu Schwiegermonstern entwickeln. Das sie erhobenen Hauptes ihren Söhnen vorleben, was es bedeutet eine Frau zu sein die in ihrer Urweiblichkeit ruht. Denn so wird er als erwachsener Mann nach einer Partnerin suchen, die diesem Bildnis gleicht.

 

Von den Vätern dieser Welt wünsche ich mir, dass sie ihren Söhnen beibringen, dass ein Mann auch Gefühle hat und ein Recht darauf hat diese zu kommunizieren und auszudrücken. Das Stärke nicht bedeutet, Schmerz und Unannehmlichkeiten zu verdrängen, ertragen zu müssen, oder gar davor wegzulaufen. Das ein Mann sein darf, was er ist und niemandem gerecht werden muss.

 

Ich wünsche mir, dass Eltern ihren Söhnen vorleben, dass man jedem Wesen mit Respekt zu begegnen hat und wahre Gefühle nur erkannt und erhört werden, wenn man sie auch zulässt und zeigt.

 

Also liebe Männer dieser Welt, hört in euch hinein und traut euch ihr selbst zu sein, unabhängig von dem was die Gesellschaft fälschlicher Weise glaubt, was einen Mann ausmacht. Seit der Mann der ihr in eurem Herzen sein wollt und erkennt, dass die wahre Urmännlichkeit nach dem Zusammensein mit der wahren Urweiblichkeit strebt. Und wenn ihr gelernt habt in euch Sicherheit zu finden und in euch zu ruhen, geht hinaus mit all eurer Stärke und seid ein Gentleman der alten Schule, der allen Menschen mit Respekt und einem Lächeln begegnet. Denn ein Gentleman ist ein Mann, der seinen Mitmenschen die gemeinsam verbrachte Zeit so angenehm wie möglich macht, weil er es kann.

Liebe Frauen, lasst die Männer endlich Mann sein und hört auf von ihnen zu verlangen ein Frauenversteher zu sein. Lernt anzunehmen was euch geschenkt werden will von den Männern. Sei es Freude, Liebe, oder beschützt zu werden. Denn Männer sind wahrhaft herzliche Helden des Alltags, wenn man sie nur lässt.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© www.urpersönlichkeit.de - website & animation created and designed by Farina Rösner